Ich bin Ben – Autor und Stratege. Seit über zwanzig Jahren halte ich mich nicht an Branchengrenzen, weil die interessanten Fragen selten dort leben, sondern sich an den Rändern finden.
Ein Auszug aus meiner Einsatzhistorie ist ein Beleg: Finanzprodukte in London, Sicherheitsarchitektur in der Automobilbranche – für die mir zum Dank der Shanhai-Pass der Chinesischen Mauer zur Begehung gesperrt wurde –, Strategiearbeit für einen globalen Logistiker, KI-basierter Expertise-Transfer in einer Start-up-Frühphase. Dazwischen aber auch: die Produktion des weltweit ersten Soundtracks für ein Buch oder die Projektion meines Kunstprojektes auf das Düsseldorfer Schauspielhaus.
Was diese Stationen verbindet, ist die Frage, die mich durch alle davon geführt hat: Wo weicht das mentale Modell von der Realität ab, und was kostet das?
Diese Frage hat sich durch viele Linsen geschärft. Eine davon ist John Boyds Denken, für das ich das deutschsprachige Kompendium pflege.
Ich arbeite ohne institutionellen Ballast, ohne Marke, die ich schützen muss, ohne Interesse daran, wer am Ende die Lorbeeren erntet. Das klingt nach Bescheidenheit, ist aber eine strukturelle Bedingung. Unabhängiges Urteil braucht Unabhängigkeit.